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Press release - Press conference on Parliament’s position on the MFF on Tuesday at 14.00

Europäisches Parlament (Nachrichten) - Mon, 04/27/2026 - 10:14
Parliament’s president and the co-rapporteurs on the multiannual financial framework (MFF) will brief journalists after the plenary vote on Parliament’s negotiating position.
Committee on Budgets

Source : © European Union, 2026 - EP

Press release - Press conference on Parliament’s position on the MFF on Tuesday at 14.00

Európa Parlament hírei - Mon, 04/27/2026 - 10:14
Parliament’s president and the co-rapporteurs on the multiannual financial framework (MFF) will brief journalists after the plenary vote on Parliament’s negotiating position.
Committee on Budgets

Source : © European Union, 2026 - EP

„Kein Kompromat“ – der Mann, der Orbán gestürzt hat, verrät sein Geheimnis

Euractiv.de - Mon, 04/27/2026 - 10:06
„Ein Händedruck und persönlicher Kontakt sind wirkungsvoller als schmutzige Tricks“, sagte Péter Tóth, Wahlkampfleiter der Tisza-Partei. Er gab bekannt, dass er und Tisza eine Fülle kompromittierenden Materials erhalten hätten, er sich jedoch entschieden habe, dieses nicht zu nutzen.

Die Zukunft der Entwicklungsfinanzierung im Zeitalter von KI und Blockchain

Bonn, 27. April 2026. KI- und Blockchain-Technologien verändern die Entwicklungsfinanzierung grundlegend. Dies war eines der zentralen Themen während der Frühjahrstagung 2026 des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbankgruppe (WBG). Doch was bedeutet das für die Zukunft der Entwicklungsfinanzierung und ihre Architektur?

Die Bereitstellung von Entwicklungsfinanzierung stützt sich in erster Linie auf zwei Säulen: erstens auf menschliches und organisatorisches Fachwissen und zweitens auf Finanzströme, die über vertrauenswürdige Organisationen vermittelt werden. Heute stehen gleich beide Säulen unter dem Druck disruptiver Innovationen: Das Fachwissen wird durch KI grundlegend umgestaltet, die Finanzströme durch blockchainbasierte Zahlungs- und Smart-Contract-Lösungen.

Traditionell stützt sich die Entwicklungsfinanzierung auf das Fachwissen von Expert*innen in Entwicklungsbanken, internationalen Organisationen, Ministerien und von anderen lokalen Partnern, die Projekte entwerfen und bewerten, Risiken einschätzen sowie Know-how und Kapital auf Grundlage gesammelten Wissens und (oft lückenhafter) Daten zuweisen.

KI-Systeme können durch die Verarbeitung riesiger Datensätze, die von Satellitenbildern bis hin zu Echtzeit-Wirtschaftsindikatoren reichen, Erkenntnisse schneller und umfassender als Menschen generieren. Für Entwicklungsfinanzierungsinstitute (DFIs) bedeutet dies sowohl eine Chance als auch eine Herausforderung: Sie müssen den Übergang von Wissensspeichern hin zu Koordinatoren KI-gestützter Wissenssysteme vollziehen.

Die zweite Säule der Entwicklungsfinanzierung, nämlich die Finanzströme, durchläuft einen ebenso tiefgreifenden Wandel. Bislang wurden Kapitalströme in der Entwicklungsfinanzierung größtenteils über zentrale Institutionen abgewickelt. Die Blockchain-Technologie bricht mit diesem Paradigma, indem sie dezentrale, transparente und unveränderliche Finanzinfrastrukturen ermöglicht. Mithilfe von Smart Contracts können Mittel automatisch ausgezahlt werden, sobald vordefinierte Bedingungen erfüllt sind.

Der tiefgreifendste Wandel ergibt sich aus dem Zusammenspiel dieser beiden Umbrüche. KI verändert die Entscheidungsfindung, Blockchain ihre Umsetzung. Zusammen schaffen sie ein neues Paradigma der Entwicklungsfinanzierung, in dem Kapitalzuweisung und -auszahlung – wenn die richtigen Kontroll- und Aufsichtsmechanismen vorhanden sind – automatisiert, datengesteuert und überprüfbar werden.

Vom Pilotprojekt zur Skalierung: bewährte Verfahren rund um den Globus

Äußerst erfolgreiche Pilotprojekte auf der ganzen Welt geben einen Einblick in diese nahe Zukunft: So testet die brasilianische Zentralbank beispielsweise tokenisierte Dekarbonisierungszertifikate. Wenn Satellitendaten eine Verringerung der CO₂-Emissionen bestätigen, werden diese automatisch an Kleinbäuer*innen ausgezahlt.

In Syrien hat die deutsche Entwicklungszusammenarbeit eine erfolgreiche Pilotinitiative zur Digitalisierung der Gehaltszahlungen für Beschäftigte im Gesundheitswesen gestartet. Jahrelange politische Instabilität hat das Bankensystem des Landes erheblich geschwächt. Herkömmliche Überweisungsmethoden sind häufig mit Korruptionsrisiken, aufwändigen Verwaltungsabläufen, langen Verzögerungen und hohen Transaktionskosten verbunden. Zahlungen an mehr als 900 Gesundheitsfachkräfte über eine stabile digitale Währung haben sich als hocheffiziente Alternative erwiesen. Darüber hinaus hat das UNHCR zwischen 2022 und 2025 rund 240.000 Menschen, die zur Flucht gezwungen waren, mit blockchainbasierten Zahlungen unterstützt und damit die Geschwindigkeit, Effizienz und Transparenz der Hilfslieferungen erhöht.

Wie sich Entwicklungsfinanzierungsinstitute anpassen können

Entscheidend ist, dass die doppelte Disruption die Bedeutung der Entwicklungsfinanzierungsinstitute nicht schmälert, sondern vielmehr erhöht. DFIs müssen Daten verwalten, Nachvollziehbarkeit gewährleisten und die dezentralen Systeme regulieren. Dies wird die Architektur der Entwicklungsfinanzierung grundlegend verändern.

Vor diesem Hintergrund lassen sich drei Beobachtungen anstellen. Was die Organisationsgestaltung betrifft, werden sich DFIs zu plattformbasierten Koordinatoren entwickeln, die Datenökosysteme, Stakeholder- und Partnermanagement sowie Infrastrukturen der dezentralen Finanzwirtschaft miteinander verbinden. Zweitens wird sich das Personalmanagement in DFIs voraussichtlich auf ein neues Kompetenzprofil ausrichten, das (i) KI für Routinetätigkeiten, (ii) menschliche Erfahrung für komplexe Entscheidungsprozesse und (iii) multidisziplinäre Vernetzungskompetenz verbindet. Drittens werden DFIs verstärkt in Partnerschaftsökosysteme investieren und sich zunehmend zu Plattform-Hubs entwickeln, um gemeinsam mit Technologieunternehmen und Datenanbietern Lösungen zu erarbeiten.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Entwicklungsfinanzierung in eine neue Ära eintritt, die von einem doppelten Umbruch geprägt ist, und dies ist natürlich mit Risiken verbunden. Um nur einige zu nennen: KI kann Vorurteile reproduzieren und halluzinieren. Dies macht eine menschenzentrierte KI (oder Augmented Intelligence) umso wichtiger. Bei der Bewertung jeder Blockchain-Lösung (z. B. Kryptowährungen, Stablecoins, digitale Zentralbankwährungen oder Smart Contracts) ist es unerlässlich, die gesamte Entstehungs- und Governance-Kette genau zu betrachten: Wer hat das Protokoll entworfen und entwickelt, wer gibt die darauf aufbauenden Vermögenswerte aus, wer betreibt und wartet das Netzwerk, welche externen Effekte (z. B. Energieverbrauch) entstehen und letztlich, wer nutzt es?

Trotz aller Risiken überwiegt aus unserer Sicht die Chance: Die doppelte Disruption verspricht erhebliche Effizienz- und Transparenzgewinne – wenn wir sie gut vorbereiten.

Prof. Dr. Clara Brandi ist Abteilungsleiterin am German Institute of Development and Sustainability (IDOS) und Professorin für Internationale Wirtschaft/Entwicklungsökonomie an der Universität Bonn.

Dr. Max Büge ist ein führender Experte für KI und Blockchain im Finanzwesen. Bei der GIZ leitet er ein internationales Projekt zum Thema digitale Finanzen für Nachhaltigkeit.

Die geäußerten Meinungen sind die der Autor*innen und spiegeln nicht unbedingt die ihrer Organisationen wider.

Die Zukunft der Entwicklungsfinanzierung im Zeitalter von KI und Blockchain

Bonn, 27. April 2026. KI- und Blockchain-Technologien verändern die Entwicklungsfinanzierung grundlegend. Dies war eines der zentralen Themen während der Frühjahrstagung 2026 des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbankgruppe (WBG). Doch was bedeutet das für die Zukunft der Entwicklungsfinanzierung und ihre Architektur?

Die Bereitstellung von Entwicklungsfinanzierung stützt sich in erster Linie auf zwei Säulen: erstens auf menschliches und organisatorisches Fachwissen und zweitens auf Finanzströme, die über vertrauenswürdige Organisationen vermittelt werden. Heute stehen gleich beide Säulen unter dem Druck disruptiver Innovationen: Das Fachwissen wird durch KI grundlegend umgestaltet, die Finanzströme durch blockchainbasierte Zahlungs- und Smart-Contract-Lösungen.

Traditionell stützt sich die Entwicklungsfinanzierung auf das Fachwissen von Expert*innen in Entwicklungsbanken, internationalen Organisationen, Ministerien und von anderen lokalen Partnern, die Projekte entwerfen und bewerten, Risiken einschätzen sowie Know-how und Kapital auf Grundlage gesammelten Wissens und (oft lückenhafter) Daten zuweisen.

KI-Systeme können durch die Verarbeitung riesiger Datensätze, die von Satellitenbildern bis hin zu Echtzeit-Wirtschaftsindikatoren reichen, Erkenntnisse schneller und umfassender als Menschen generieren. Für Entwicklungsfinanzierungsinstitute (DFIs) bedeutet dies sowohl eine Chance als auch eine Herausforderung: Sie müssen den Übergang von Wissensspeichern hin zu Koordinatoren KI-gestützter Wissenssysteme vollziehen.

Die zweite Säule der Entwicklungsfinanzierung, nämlich die Finanzströme, durchläuft einen ebenso tiefgreifenden Wandel. Bislang wurden Kapitalströme in der Entwicklungsfinanzierung größtenteils über zentrale Institutionen abgewickelt. Die Blockchain-Technologie bricht mit diesem Paradigma, indem sie dezentrale, transparente und unveränderliche Finanzinfrastrukturen ermöglicht. Mithilfe von Smart Contracts können Mittel automatisch ausgezahlt werden, sobald vordefinierte Bedingungen erfüllt sind.

Der tiefgreifendste Wandel ergibt sich aus dem Zusammenspiel dieser beiden Umbrüche. KI verändert die Entscheidungsfindung, Blockchain ihre Umsetzung. Zusammen schaffen sie ein neues Paradigma der Entwicklungsfinanzierung, in dem Kapitalzuweisung und -auszahlung – wenn die richtigen Kontroll- und Aufsichtsmechanismen vorhanden sind – automatisiert, datengesteuert und überprüfbar werden.

Vom Pilotprojekt zur Skalierung: bewährte Verfahren rund um den Globus

Äußerst erfolgreiche Pilotprojekte auf der ganzen Welt geben einen Einblick in diese nahe Zukunft: So testet die brasilianische Zentralbank beispielsweise tokenisierte Dekarbonisierungszertifikate. Wenn Satellitendaten eine Verringerung der CO₂-Emissionen bestätigen, werden diese automatisch an Kleinbäuer*innen ausgezahlt.

In Syrien hat die deutsche Entwicklungszusammenarbeit eine erfolgreiche Pilotinitiative zur Digitalisierung der Gehaltszahlungen für Beschäftigte im Gesundheitswesen gestartet. Jahrelange politische Instabilität hat das Bankensystem des Landes erheblich geschwächt. Herkömmliche Überweisungsmethoden sind häufig mit Korruptionsrisiken, aufwändigen Verwaltungsabläufen, langen Verzögerungen und hohen Transaktionskosten verbunden. Zahlungen an mehr als 900 Gesundheitsfachkräfte über eine stabile digitale Währung haben sich als hocheffiziente Alternative erwiesen. Darüber hinaus hat das UNHCR zwischen 2022 und 2025 rund 240.000 Menschen, die zur Flucht gezwungen waren, mit blockchainbasierten Zahlungen unterstützt und damit die Geschwindigkeit, Effizienz und Transparenz der Hilfslieferungen erhöht.

Wie sich Entwicklungsfinanzierungsinstitute anpassen können

Entscheidend ist, dass die doppelte Disruption die Bedeutung der Entwicklungsfinanzierungsinstitute nicht schmälert, sondern vielmehr erhöht. DFIs müssen Daten verwalten, Nachvollziehbarkeit gewährleisten und die dezentralen Systeme regulieren. Dies wird die Architektur der Entwicklungsfinanzierung grundlegend verändern.

Vor diesem Hintergrund lassen sich drei Beobachtungen anstellen. Was die Organisationsgestaltung betrifft, werden sich DFIs zu plattformbasierten Koordinatoren entwickeln, die Datenökosysteme, Stakeholder- und Partnermanagement sowie Infrastrukturen der dezentralen Finanzwirtschaft miteinander verbinden. Zweitens wird sich das Personalmanagement in DFIs voraussichtlich auf ein neues Kompetenzprofil ausrichten, das (i) KI für Routinetätigkeiten, (ii) menschliche Erfahrung für komplexe Entscheidungsprozesse und (iii) multidisziplinäre Vernetzungskompetenz verbindet. Drittens werden DFIs verstärkt in Partnerschaftsökosysteme investieren und sich zunehmend zu Plattform-Hubs entwickeln, um gemeinsam mit Technologieunternehmen und Datenanbietern Lösungen zu erarbeiten.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Entwicklungsfinanzierung in eine neue Ära eintritt, die von einem doppelten Umbruch geprägt ist, und dies ist natürlich mit Risiken verbunden. Um nur einige zu nennen: KI kann Vorurteile reproduzieren und halluzinieren. Dies macht eine menschenzentrierte KI (oder Augmented Intelligence) umso wichtiger. Bei der Bewertung jeder Blockchain-Lösung (z. B. Kryptowährungen, Stablecoins, digitale Zentralbankwährungen oder Smart Contracts) ist es unerlässlich, die gesamte Entstehungs- und Governance-Kette genau zu betrachten: Wer hat das Protokoll entworfen und entwickelt, wer gibt die darauf aufbauenden Vermögenswerte aus, wer betreibt und wartet das Netzwerk, welche externen Effekte (z. B. Energieverbrauch) entstehen und letztlich, wer nutzt es?

Trotz aller Risiken überwiegt aus unserer Sicht die Chance: Die doppelte Disruption verspricht erhebliche Effizienz- und Transparenzgewinne – wenn wir sie gut vorbereiten.

Prof. Dr. Clara Brandi ist Abteilungsleiterin am German Institute of Development and Sustainability (IDOS) und Professorin für Internationale Wirtschaft/Entwicklungsökonomie an der Universität Bonn.

Dr. Max Büge ist ein führender Experte für KI und Blockchain im Finanzwesen. Bei der GIZ leitet er ein internationales Projekt zum Thema digitale Finanzen für Nachhaltigkeit.

Die geäußerten Meinungen sind die der Autor*innen und spiegeln nicht unbedingt die ihrer Organisationen wider.

Die Zukunft der Entwicklungsfinanzierung im Zeitalter von KI und Blockchain

Bonn, 27. April 2026. KI- und Blockchain-Technologien verändern die Entwicklungsfinanzierung grundlegend. Dies war eines der zentralen Themen während der Frühjahrstagung 2026 des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbankgruppe (WBG). Doch was bedeutet das für die Zukunft der Entwicklungsfinanzierung und ihre Architektur?

Die Bereitstellung von Entwicklungsfinanzierung stützt sich in erster Linie auf zwei Säulen: erstens auf menschliches und organisatorisches Fachwissen und zweitens auf Finanzströme, die über vertrauenswürdige Organisationen vermittelt werden. Heute stehen gleich beide Säulen unter dem Druck disruptiver Innovationen: Das Fachwissen wird durch KI grundlegend umgestaltet, die Finanzströme durch blockchainbasierte Zahlungs- und Smart-Contract-Lösungen.

Traditionell stützt sich die Entwicklungsfinanzierung auf das Fachwissen von Expert*innen in Entwicklungsbanken, internationalen Organisationen, Ministerien und von anderen lokalen Partnern, die Projekte entwerfen und bewerten, Risiken einschätzen sowie Know-how und Kapital auf Grundlage gesammelten Wissens und (oft lückenhafter) Daten zuweisen.

KI-Systeme können durch die Verarbeitung riesiger Datensätze, die von Satellitenbildern bis hin zu Echtzeit-Wirtschaftsindikatoren reichen, Erkenntnisse schneller und umfassender als Menschen generieren. Für Entwicklungsfinanzierungsinstitute (DFIs) bedeutet dies sowohl eine Chance als auch eine Herausforderung: Sie müssen den Übergang von Wissensspeichern hin zu Koordinatoren KI-gestützter Wissenssysteme vollziehen.

Die zweite Säule der Entwicklungsfinanzierung, nämlich die Finanzströme, durchläuft einen ebenso tiefgreifenden Wandel. Bislang wurden Kapitalströme in der Entwicklungsfinanzierung größtenteils über zentrale Institutionen abgewickelt. Die Blockchain-Technologie bricht mit diesem Paradigma, indem sie dezentrale, transparente und unveränderliche Finanzinfrastrukturen ermöglicht. Mithilfe von Smart Contracts können Mittel automatisch ausgezahlt werden, sobald vordefinierte Bedingungen erfüllt sind.

Der tiefgreifendste Wandel ergibt sich aus dem Zusammenspiel dieser beiden Umbrüche. KI verändert die Entscheidungsfindung, Blockchain ihre Umsetzung. Zusammen schaffen sie ein neues Paradigma der Entwicklungsfinanzierung, in dem Kapitalzuweisung und -auszahlung – wenn die richtigen Kontroll- und Aufsichtsmechanismen vorhanden sind – automatisiert, datengesteuert und überprüfbar werden.

Vom Pilotprojekt zur Skalierung: bewährte Verfahren rund um den Globus

Äußerst erfolgreiche Pilotprojekte auf der ganzen Welt geben einen Einblick in diese nahe Zukunft: So testet die brasilianische Zentralbank beispielsweise tokenisierte Dekarbonisierungszertifikate. Wenn Satellitendaten eine Verringerung der CO₂-Emissionen bestätigen, werden diese automatisch an Kleinbäuer*innen ausgezahlt.

In Syrien hat die deutsche Entwicklungszusammenarbeit eine erfolgreiche Pilotinitiative zur Digitalisierung der Gehaltszahlungen für Beschäftigte im Gesundheitswesen gestartet. Jahrelange politische Instabilität hat das Bankensystem des Landes erheblich geschwächt. Herkömmliche Überweisungsmethoden sind häufig mit Korruptionsrisiken, aufwändigen Verwaltungsabläufen, langen Verzögerungen und hohen Transaktionskosten verbunden. Zahlungen an mehr als 900 Gesundheitsfachkräfte über eine stabile digitale Währung haben sich als hocheffiziente Alternative erwiesen. Darüber hinaus hat das UNHCR zwischen 2022 und 2025 rund 240.000 Menschen, die zur Flucht gezwungen waren, mit blockchainbasierten Zahlungen unterstützt und damit die Geschwindigkeit, Effizienz und Transparenz der Hilfslieferungen erhöht.

Wie sich Entwicklungsfinanzierungsinstitute anpassen können

Entscheidend ist, dass die doppelte Disruption die Bedeutung der Entwicklungsfinanzierungsinstitute nicht schmälert, sondern vielmehr erhöht. DFIs müssen Daten verwalten, Nachvollziehbarkeit gewährleisten und die dezentralen Systeme regulieren. Dies wird die Architektur der Entwicklungsfinanzierung grundlegend verändern.

Vor diesem Hintergrund lassen sich drei Beobachtungen anstellen. Was die Organisationsgestaltung betrifft, werden sich DFIs zu plattformbasierten Koordinatoren entwickeln, die Datenökosysteme, Stakeholder- und Partnermanagement sowie Infrastrukturen der dezentralen Finanzwirtschaft miteinander verbinden. Zweitens wird sich das Personalmanagement in DFIs voraussichtlich auf ein neues Kompetenzprofil ausrichten, das (i) KI für Routinetätigkeiten, (ii) menschliche Erfahrung für komplexe Entscheidungsprozesse und (iii) multidisziplinäre Vernetzungskompetenz verbindet. Drittens werden DFIs verstärkt in Partnerschaftsökosysteme investieren und sich zunehmend zu Plattform-Hubs entwickeln, um gemeinsam mit Technologieunternehmen und Datenanbietern Lösungen zu erarbeiten.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Entwicklungsfinanzierung in eine neue Ära eintritt, die von einem doppelten Umbruch geprägt ist, und dies ist natürlich mit Risiken verbunden. Um nur einige zu nennen: KI kann Vorurteile reproduzieren und halluzinieren. Dies macht eine menschenzentrierte KI (oder Augmented Intelligence) umso wichtiger. Bei der Bewertung jeder Blockchain-Lösung (z. B. Kryptowährungen, Stablecoins, digitale Zentralbankwährungen oder Smart Contracts) ist es unerlässlich, die gesamte Entstehungs- und Governance-Kette genau zu betrachten: Wer hat das Protokoll entworfen und entwickelt, wer gibt die darauf aufbauenden Vermögenswerte aus, wer betreibt und wartet das Netzwerk, welche externen Effekte (z. B. Energieverbrauch) entstehen und letztlich, wer nutzt es?

Trotz aller Risiken überwiegt aus unserer Sicht die Chance: Die doppelte Disruption verspricht erhebliche Effizienz- und Transparenzgewinne – wenn wir sie gut vorbereiten.

Prof. Dr. Clara Brandi ist Abteilungsleiterin am German Institute of Development and Sustainability (IDOS) und Professorin für Internationale Wirtschaft/Entwicklungsökonomie an der Universität Bonn.

Dr. Max Büge ist ein führender Experte für KI und Blockchain im Finanzwesen. Bei der GIZ leitet er ein internationales Projekt zum Thema digitale Finanzen für Nachhaltigkeit.

Die geäußerten Meinungen sind die der Autor*innen und spiegeln nicht unbedingt die ihrer Organisationen wider.

From Struggle to Strength: Turning Daily Hustle Into a Force for Survival

Africa - INTER PRESS SERVICE - Mon, 04/27/2026 - 09:36
In the bustling Chifubu constituency of Ndola, the provincial capital of Zambia’s mineral-rich Copperbelt Province, 31-year-old Victoria Bwalya is usually among the early risers, cleaning and setting up for the day in her restaurant business. But before now, Bwalya’s hustle felt like a punishment and just a matter of survival. With only a primary school […]
Categories: Africa, Union européenne

INTERVIEW: Luxemburgs Premierminister kritisiert die deutsch-französische Initiative zur Stärkung der EU-Finanzaufsicht

Euractiv.de - Mon, 04/27/2026 - 09:30
„Sechs Länder entscheiden nicht darüber, was 27 tun müssen“, sagt Luc Frieden gegenüber Euractiv. Viele Regierungen betrachten den Vorstoß zur Stärkung der ESMA als einen französischen Trick, um mehr Kontrolle über die Finanzsysteme zu erlangen.

Sous le soleil de Chypre, l’UE tempère les espoirs ukrainiens

Euractiv.fr - Mon, 04/27/2026 - 09:21

Un sommet ensoleillé à Chypre a mis en évidence que le chemin menant à l'adhésion de Kiev à l'UE sera long et pourrait s'avérer semé d'embûches

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Pirates seize another vessel off Somali coast as threat level increased

BBC Africa - Mon, 04/27/2026 - 08:53
The UK's maritime monitor reports at least four suspected piracy incidents in the past week off the coast of Somalia.

De mystérieuses lettres secouent un organe de l’UE

Euractiv.fr - Mon, 04/27/2026 - 08:39

Également dans l'édition de lundi : Peter Mandelson, le Collège d'Europe, Brunner convoqué

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Alerte météo en Algérie : pluies orageuses attendues ce lundi 27 avril, plusieurs wilayas sous vigilance

Algérie 360 - Mon, 04/27/2026 - 08:31

Le répit météorologique n’est pas pour tout de suite. Ce lundi 27 avril, une nouvelle vague d’instabilité frappe l’Algérie, poussant les services météorologiques à déclencher […]

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Categories: Afrique, Swiss News

HELIKOPTERVIZIT A FŐVÁROSBAN

Air Base Blog - Mon, 04/27/2026 - 08:05

Az ötvenes-hatvanas években egy magyar átlagember csak nagy ritkán jutott kézzelfogható közelségbe egy helikopterhez. Az ilyen alkalmak közé tartozott, amikor a Budapesti Nemzetközi Vásár (BNV) elődje, a Budapesti Ipari Vásár alkalmából lengyel és szovjet forgószárnyasok a fővárosba repültek. A május elsejei felvonulások és az április 4-i díszszemlék helyszínén, az egykori Felvonulási téren (ma Ötvenhatosok tere) készült fotókra a fortepan.hu oldalon bukkantam.

Mi-1-es, 1959

A lengyel gép látogatása idején 1959-et mutatott a naptár. A Mi-1-esek két év múlva jelentek meg a magyar katonai repülésben, ahol bő két évtizedig szolgáltak

Az időrendet tartva, kezdjük a Mi-1-essel. Az SP-SAE lengyel lajstromjelet viselő gép nem a Felvonulási téren szállt le, hanem közvetlenül mellette, a Városligetben, valószínűleg ott, ahol ma a Magyar Zene Háza áll. Maradjunk a Mi-1-es típusjelzésnél, de valójában egy lengyel gyártású SM-1-es változattal van dolgunk. A lengyelek 1956-ban még a Szovjetunióból szállított alkatrészekből szerelték össze az első négy gépet. Az első, teljes egészében a WSK-Swidniknél gyártott Mi-1-es 1957-ben hagyta el a gyárat és a gyártás egészen 1965-ig folytatódott. A Lengyelországban gyártott Mi-1-esek kilencven százaléka a Szovjetunióba került, de jutott belőlük többek között Magyarországra is. A Magyar Néphadsereg 1961 és 1982 között 27 darabot üzemeltetett a típusból, egy gépet ideiglenes jelleggel, egy másik példányt pedig véglegesen is átadott a rendőrségnek. A piros-fehér-zöld csillagos magyar felségjellel repült Mi-1-esek közül a típus 1982-es kivonásakor már csak tizenhat állt szolgálatban. 1959-be visszatérve: a Városligetben kiállított SP-SAE egy SM-1/600-as változat volt, amelynél a forgószárny lapátok élettartamát 600 órára sikerült növelni a kezdeti 150-ről. A lengyelek a Mi-1-es héthengeres AI-24-es csillagmotorjának licencét is megkapták és 1957-től Lit-3 jelzéssel gyártották.

[...] Bővebben!


Moldavie : l'oligarque Vladimir Plahotniuc condamné dans le scandale du « vol du milliard »

Courrier des Balkans - Mon, 04/27/2026 - 07:50

Ancien homme fort de la Moldavie, Vladimir Plahotniuc a été condamné à 19 ans de prison pour son rôle dans la fraude bancaire géante de 2014. Une décision emblématique dans l'un des plus grands scandales financiers de l'histoire du pays.

- Le fil de l'Info / , , , ,

Grèce : Macron et Mitsotakis mettent en scène leur partenariat stratégique

Courrier des Balkans - Mon, 04/27/2026 - 07:50

Emmanuel Macron était en visite à Athènes pour marquer un « approfondissement » des relations franco-grecques, réaffirmant un « axe stratégique » en matière de défense, sur fond d'appel à une Europe plus souveraine.

- Articles / , , , , ,

Von Wölfen attackiert und gejagt: Braunbär rettet sich in letzter Sekunde auf Baum

Blick.ch - Mon, 04/27/2026 - 06:23
Im Yellowstone-Nationalpark spielen sich wilde Szenen ab. Zwei Wölfe schleichen sich an einen Bären heran. Als dieser die Angreifer bemerkt, ergreift er die Flucht und rettet sich auf einen Baum.
Categories: Swiss News

Kaum grösser als ein Tennisplatz: Das ist die kleinste bewohnte Insel der Welt

Blick.ch - Mon, 04/27/2026 - 06:17
Mitten im Sankt-Lorenz-Strom zwischen den USA und Kanada liegt eine winzige Insel. Auf nur rund 300 Quadratmetern steht ein Haus umgeben von Wasser. «Just Room Enough Island» gilt als die kleinste bewohnte Insel der Welt und ist längst zur Kuriosität geworden.
Categories: Swiss News

Hilfe beim Bezahlen: Es ist mir furchtbar peinlich, aber ...

Blick.ch - Mon, 04/27/2026 - 06:00
Über Geld sprechen wir nicht in der Schweiz. Milena Moser auch nicht – bis ihre Umstände sie dazu zwingen.
Categories: Swiss News

Laut Bericht: Iran unterbreitet USA neuen Vorschlag

Blick.ch - Mon, 04/27/2026 - 06:00
Die USA und Israel führen Krieg gegen den Iran. Im Ticker halten wir dich über die neusten Entwicklungen auf dem Laufenden.
Categories: Swiss News

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