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Bonne nouvelle pour les Algériens : les frais de visa totalement supprimés pour cette destination

Algérie 360 - Mon, 05/18/2026 - 11:15

Envie de découvrir Pétra ou la mer Morte ? C’est le moment d’en profiter : l’ambassade de Jordanie en Algérie vient d’annoncer, dimanche 17 mai, […]

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Categories: Afrique, European Union

«Es droht ein Hockey-Fiasko»: Die Deutschen haben schon WM-Bammel

Blick.ch - Mon, 05/18/2026 - 11:07
Nach zwei Niederlagen steht Deutschland bei der Eishockey-WM unter Druck. Am Montag wartet in Zürich die Schweiz – der härteste Gruppengegner, wie deutsche Medien finden. Der Tenor: «Der Viertelfinal ist in Gefahr.»

Rückkehr offenbar perfekt: Mourinho wird wieder Real-Trainer

Blick.ch - Mon, 05/18/2026 - 11:06
Die Rückkehr von José Mourinho zu Real Madrid soll beschlossene Sache sein. Gemäss Transferexperte Fabrizio Romano übernimmt «The Special One» bei den Königlichen für zwei Jahre.

Press release - Press briefing on this week’s plenary session

European Parliament (News) - Mon, 05/18/2026 - 11:03
The European Parliament’s spokesperson will hold a last-minute briefing on the 18 – 21 May plenary session today at 16.30.

Source : © European Union, 2026 - EP

Press release - Press briefing on this week’s plenary session

European Parliament - Mon, 05/18/2026 - 11:03
The European Parliament’s spokesperson will hold a last-minute briefing on the 18 – 21 May plenary session today at 16.30.

Source : © European Union, 2026 - EP

Press release - Press briefing on this week’s plenary session

Europäisches Parlament (Nachrichten) - Mon, 05/18/2026 - 11:03
The European Parliament’s spokesperson will hold a last-minute briefing on the 18 – 21 May plenary session today at 16.30.

Source : © European Union, 2026 - EP

Press release - Press briefing on this week’s plenary session

Európa Parlament hírei - Mon, 05/18/2026 - 11:03
The European Parliament’s spokesperson will hold a last-minute briefing on the 18 – 21 May plenary session today at 16.30.

Source : © European Union, 2026 - EP

Pluies et orages au rendez-vous ce lundi 18 mai : voici les wilayas concernées par l’alerte

Algérie 360 - Mon, 05/18/2026 - 10:57

Si la matinée semble calme, la plus grande prudence est de mise ce lundi. L’Office National de la Météorologie (ONM) vient de lancer une alerte […]

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Categories: Afrique, European Union

EMPFEHLUNG zu dem Entwurf eines Beschlusses des Rates über den Abschluss des Abkommens zwischen der Europäischen Union und Kanada zur Festlegung der Bedingungen für die Beteiligung von kanadischen Rechtsträgern und Gütern mit Ursprung in Kanada an...

EMPFEHLUNG zu dem Entwurf eines Beschlusses des Rates über den Abschluss des Abkommens zwischen der Europäischen Union und Kanada zur Festlegung der Bedingungen für die Beteiligung von kanadischen Rechtsträgern und Gütern mit Ursprung in Kanada an Beschaffungen im Rahmen des SAFE-Instruments
Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie
Ausschuss für Sicherheit und Verteidigung
Borys Budka, Marie-Agnes Strack-Zimmermann

Quelle : © Europäische Union, 2026 - EP

Das wäre dann aber ein Rentenroulette

Die Idee, den Renteneintritt an die Zahl der Beitragsjahre statt an ein Lebensalter zu koppeln, klingt nur auf den ersten Blick gerecht. Es gibt bessere Ideen., Der Vorschlag des Bundesfinanzministeriums und seines Beraters Jens Südekum, den Renteneintritt künftig an die Zahl der Beitragsjahre statt an ein einheitliches Lebensalter zu koppeln, klingt im ersten Moment einleuchtend: Wer früh angefangen hat zu arbeiten und lange in die Rentenkasse eingezahlt ...

Märkte für Biodiversitätszertifikate: Wird Natur zur Handelsware?

Bonn, 18. Mai 2026. Die neuen Märkte gewinnen an Bedeutung. Doch Märkte können nicht schützen, was sie nicht vollständig erfassen.

Biodiversitätszertifikate sind Finanzinstrumente, die privates Kapital in messbare Erfolge bei Naturschutz und Renaturierung lenken sollen. Unternehmen können damit Nachhaltigkeitsversprechen untermauern und naturbezogene Risiken steuern. Die Zertifikate werden auf Grundlage messbarer Verbesserungen der Biodiversität ausgegeben und auf Märkten gehandelt; die Einnahmen fließen an die Projektträger. Die Bedeutung der Zertifikate für die Umsetzung des Globalen Biodiversitätsrahmens wird auf der 17. UN-Biodiversitätskonferenz ein wichtiges Thema sein. Die Idee ist verlockend: eine Maßeinheit für Biodiversität und ihren Wert definieren, und einen Markt schaffen, der Mittel für den Naturschutz mobilisiert. Doch Märkte können nicht schützen, was sie nicht vollständig messen, bewerten oder erfassen können.

Damit Biodiversität handelbar ist, muss sie auf einen zusammengesetzten Wert – eine „Biodiversitätseinheit“ – reduziert werden – doch diese Berechnung ist umstritten. Über 570 verschiedene Kennzahlen spiegeln konkurrierende Vorstellungen darüber wider, welche Aspekte der Natur besonders wichtig sind. Eine Biodiversitätseinheit kombiniert Indikatoren wie Artenreichtum, Einzigartigkeit des Lebensraums, Standortfläche, Ökosystemstruktur, Zustand und Lage. Diese Vereinfachung ist nicht wertneutral: Gewinne bei einem Indikator können Verluste bei einem anderen ausgleichen. So kann die Zunahme weniger, relativ verbreiteter Arten den Rückgang seltenerer und empfindlicherer Arten verdecken und dadurch ökologische Zielkonflikte verschleiern.

Befürworter*innen argumentieren, diese Vielzahl an Bewertungsmethoden sei eine mit den frühen Kohlenstoffmärkten vergleichbare Entwicklungsphase. Doch Kohlenstoff basiert auf einer universellen Kennzahl – einer Tonne CO2-Äquivalent. Bei der Biodiversität spiegelt eine solche Kennzahl nicht den sozioökologischen Wert der Natur wider, denn dieser kann sich je nach Kontext und Ort stark unterscheiden.

Die Vielzahl der Methoden zeigt, dass es keine neutrale Einheit gibt, sondern nur konkurrierende Entscheidungen, was gezählt und was ausgeblendet wird. Das in England angewandte Prinzip „Biodiversity Net Gain“ veranschaulicht dieses Dilemma: Für eine Baugenehmigung müssen Bauträger einen Nettozuwachs der Biodiversität von 10 % über 30 Jahre nachweisen; dafür können Lebensräume an einem Ort geschaffen werden, während irreversible Verluste von Ökosystemen anderswo in Kauf genommen und verschleiert werden.

Märkte erfordern handelbare, ortsungebundene Einheiten, doch biologische Vielfalt hängt vom Standort ab. Ökologische Funktionen wirken in größeren, miteinander verbundenen Systemen, die sich nicht auf abgegrenzte Landflächen reduzieren lassen. Der Amazonas erzeugt fliegende Flüsse aus Wasserdampf, die Niederschläge in entlegene Regionen Südamerikas bringen – Zusammenhänge, die Bewertungsmethoden nicht erfassen.

Indigene Völker und lokale Gemeinschaften verfügen über ortsspezifisches Wissen, das standardisierte Messgrößen nicht vollständig abbilden können: Wechselbeziehungen zwischen Arten, saisonale Dynamiken und die kulturelle Bedeutung bestimmter Lebensräume. Selbst dort, wo die Beteiligung von Interessengruppen an der Messung vorgesehen ist, dominiert die Logik der Zertifikate. In Kolumbien besteht selbst bei gemeinschaftsorientierten Programmen die Gefahr, problematische Dynamiken der Kohlenstoffmärkte zu reproduzieren – etwa durch ungerechte Verträge oder wenn Mittel die betroffenen Gemeinschaften gar nicht erreichen. Und: Indigene Gemeinschaften sind zwar in Governance-Strukturen vertreten, haben aber kaum Einfluss darauf, wie der ‚Wert‘ der Biodiversität definiert wird. Wie ein indigener Vertreter bemerkte, stand das Ziel einer Skalierung dieser Märkte von Anfang an fest, wodurch Beteiligung weitgehend symbolisch bleibt. Gemeinschaften werden zwar befragt, haben aber kein Mitspracherecht darüber, was gemessen oder wertgeschätzt wird – dies macht diese Märkte sozial ungerecht.

Obwohl Biodiversitätszertifikate als naturpositiv gelten, verschwimmt in der Praxis die Grenze zwischen Zertifikaten und Ausgleichsmechanismen. Drei der 15 bestehenden Zertifikatssysteme, darunter die des Vereinigten Königreichs und Indiens, erlauben ausdrücklich, dass Zertifikate auch als Ausgleichsleistung genutzt werden. In Kolumbien zeigen sich die Folgen: sogenannte ‚Habitat Banks‘ werden dort an ökologisch umstrittene extraktive Industrien vermarktet und sind damit faktisch zu einer Erweiterung der seit 2012 bestehenden Pflichtkompensationen geworden, anstatt Biodiversität nachhaltig zu schützen.

Globale Marktdaten zeigen weiterhin eine geringe Nachfrage nach biodiversitätsfördernden Zertifikaten: Von rund 11,6 Millionen ausgegebenen oder geplanten Zertifikaten wurden 124.183 verkauft und 1.285 aus dem Handel genommen. Wie der Kohlenstoffmarkt gezeigt hat, können der fehlende Zusatznutzen, Leakage-Effekte und MenschenrechtsverletzungenHandelssysteme fundamental untergraben; die größere Komplexität der Biodiversität macht diese Probleme noch schwerer zu beherrschen.

Der Verlust biologischer Vielfalt ist kein durch Bepreisung lösbares Marktversagen, sondern Folge des Wachstumszwangs unseres Wirtschaftssystems, welches die ökologischen Grenzen der Erde überschreitet. Antworten darauf liegen in Ansätzen der Postwachstumsökonomie, Maßnahmen wie Schuldenerlassen und Subventionsabbau, sowie rechtsbasierten Ansätzen wie der Anerkennung der Natur als Rechtssubjekt sowie indigener und traditioneller Territorien.

Märkte für Biodiversitätszertifikate: Wird Natur zur Handelsware?

Bonn, 18. Mai 2026. Die neuen Märkte gewinnen an Bedeutung. Doch Märkte können nicht schützen, was sie nicht vollständig erfassen.

Biodiversitätszertifikate sind Finanzinstrumente, die privates Kapital in messbare Erfolge bei Naturschutz und Renaturierung lenken sollen. Unternehmen können damit Nachhaltigkeitsversprechen untermauern und naturbezogene Risiken steuern. Die Zertifikate werden auf Grundlage messbarer Verbesserungen der Biodiversität ausgegeben und auf Märkten gehandelt; die Einnahmen fließen an die Projektträger. Die Bedeutung der Zertifikate für die Umsetzung des Globalen Biodiversitätsrahmens wird auf der 17. UN-Biodiversitätskonferenz ein wichtiges Thema sein. Die Idee ist verlockend: eine Maßeinheit für Biodiversität und ihren Wert definieren, und einen Markt schaffen, der Mittel für den Naturschutz mobilisiert. Doch Märkte können nicht schützen, was sie nicht vollständig messen, bewerten oder erfassen können.

Damit Biodiversität handelbar ist, muss sie auf einen zusammengesetzten Wert – eine „Biodiversitätseinheit“ – reduziert werden – doch diese Berechnung ist umstritten. Über 570 verschiedene Kennzahlen spiegeln konkurrierende Vorstellungen darüber wider, welche Aspekte der Natur besonders wichtig sind. Eine Biodiversitätseinheit kombiniert Indikatoren wie Artenreichtum, Einzigartigkeit des Lebensraums, Standortfläche, Ökosystemstruktur, Zustand und Lage. Diese Vereinfachung ist nicht wertneutral: Gewinne bei einem Indikator können Verluste bei einem anderen ausgleichen. So kann die Zunahme weniger, relativ verbreiteter Arten den Rückgang seltenerer und empfindlicherer Arten verdecken und dadurch ökologische Zielkonflikte verschleiern.

Befürworter*innen argumentieren, diese Vielzahl an Bewertungsmethoden sei eine mit den frühen Kohlenstoffmärkten vergleichbare Entwicklungsphase. Doch Kohlenstoff basiert auf einer universellen Kennzahl – einer Tonne CO2-Äquivalent. Bei der Biodiversität spiegelt eine solche Kennzahl nicht den sozioökologischen Wert der Natur wider, denn dieser kann sich je nach Kontext und Ort stark unterscheiden.

Die Vielzahl der Methoden zeigt, dass es keine neutrale Einheit gibt, sondern nur konkurrierende Entscheidungen, was gezählt und was ausgeblendet wird. Das in England angewandte Prinzip „Biodiversity Net Gain“ veranschaulicht dieses Dilemma: Für eine Baugenehmigung müssen Bauträger einen Nettozuwachs der Biodiversität von 10 % über 30 Jahre nachweisen; dafür können Lebensräume an einem Ort geschaffen werden, während irreversible Verluste von Ökosystemen anderswo in Kauf genommen und verschleiert werden.

Märkte erfordern handelbare, ortsungebundene Einheiten, doch biologische Vielfalt hängt vom Standort ab. Ökologische Funktionen wirken in größeren, miteinander verbundenen Systemen, die sich nicht auf abgegrenzte Landflächen reduzieren lassen. Der Amazonas erzeugt fliegende Flüsse aus Wasserdampf, die Niederschläge in entlegene Regionen Südamerikas bringen – Zusammenhänge, die Bewertungsmethoden nicht erfassen.

Indigene Völker und lokale Gemeinschaften verfügen über ortsspezifisches Wissen, das standardisierte Messgrößen nicht vollständig abbilden können: Wechselbeziehungen zwischen Arten, saisonale Dynamiken und die kulturelle Bedeutung bestimmter Lebensräume. Selbst dort, wo die Beteiligung von Interessengruppen an der Messung vorgesehen ist, dominiert die Logik der Zertifikate. In Kolumbien besteht selbst bei gemeinschaftsorientierten Programmen die Gefahr, problematische Dynamiken der Kohlenstoffmärkte zu reproduzieren – etwa durch ungerechte Verträge oder wenn Mittel die betroffenen Gemeinschaften gar nicht erreichen. Und: Indigene Gemeinschaften sind zwar in Governance-Strukturen vertreten, haben aber kaum Einfluss darauf, wie der ‚Wert‘ der Biodiversität definiert wird. Wie ein indigener Vertreter bemerkte, stand das Ziel einer Skalierung dieser Märkte von Anfang an fest, wodurch Beteiligung weitgehend symbolisch bleibt. Gemeinschaften werden zwar befragt, haben aber kein Mitspracherecht darüber, was gemessen oder wertgeschätzt wird – dies macht diese Märkte sozial ungerecht.

Obwohl Biodiversitätszertifikate als naturpositiv gelten, verschwimmt in der Praxis die Grenze zwischen Zertifikaten und Ausgleichsmechanismen. Drei der 15 bestehenden Zertifikatssysteme, darunter die des Vereinigten Königreichs und Indiens, erlauben ausdrücklich, dass Zertifikate auch als Ausgleichsleistung genutzt werden. In Kolumbien zeigen sich die Folgen: sogenannte ‚Habitat Banks‘ werden dort an ökologisch umstrittene extraktive Industrien vermarktet und sind damit faktisch zu einer Erweiterung der seit 2012 bestehenden Pflichtkompensationen geworden, anstatt Biodiversität nachhaltig zu schützen.

Globale Marktdaten zeigen weiterhin eine geringe Nachfrage nach biodiversitätsfördernden Zertifikaten: Von rund 11,6 Millionen ausgegebenen oder geplanten Zertifikaten wurden 124.183 verkauft und 1.285 aus dem Handel genommen. Wie der Kohlenstoffmarkt gezeigt hat, können der fehlende Zusatznutzen, Leakage-Effekte und MenschenrechtsverletzungenHandelssysteme fundamental untergraben; die größere Komplexität der Biodiversität macht diese Probleme noch schwerer zu beherrschen.

Der Verlust biologischer Vielfalt ist kein durch Bepreisung lösbares Marktversagen, sondern Folge des Wachstumszwangs unseres Wirtschaftssystems, welches die ökologischen Grenzen der Erde überschreitet. Antworten darauf liegen in Ansätzen der Postwachstumsökonomie, Maßnahmen wie Schuldenerlassen und Subventionsabbau, sowie rechtsbasierten Ansätzen wie der Anerkennung der Natur als Rechtssubjekt sowie indigener und traditioneller Territorien.

Märkte für Biodiversitätszertifikate: Wird Natur zur Handelsware?

Bonn, 18. Mai 2026. Die neuen Märkte gewinnen an Bedeutung. Doch Märkte können nicht schützen, was sie nicht vollständig erfassen.

Biodiversitätszertifikate sind Finanzinstrumente, die privates Kapital in messbare Erfolge bei Naturschutz und Renaturierung lenken sollen. Unternehmen können damit Nachhaltigkeitsversprechen untermauern und naturbezogene Risiken steuern. Die Zertifikate werden auf Grundlage messbarer Verbesserungen der Biodiversität ausgegeben und auf Märkten gehandelt; die Einnahmen fließen an die Projektträger. Die Bedeutung der Zertifikate für die Umsetzung des Globalen Biodiversitätsrahmens wird auf der 17. UN-Biodiversitätskonferenz ein wichtiges Thema sein. Die Idee ist verlockend: eine Maßeinheit für Biodiversität und ihren Wert definieren, und einen Markt schaffen, der Mittel für den Naturschutz mobilisiert. Doch Märkte können nicht schützen, was sie nicht vollständig messen, bewerten oder erfassen können.

Damit Biodiversität handelbar ist, muss sie auf einen zusammengesetzten Wert – eine „Biodiversitätseinheit“ – reduziert werden – doch diese Berechnung ist umstritten. Über 570 verschiedene Kennzahlen spiegeln konkurrierende Vorstellungen darüber wider, welche Aspekte der Natur besonders wichtig sind. Eine Biodiversitätseinheit kombiniert Indikatoren wie Artenreichtum, Einzigartigkeit des Lebensraums, Standortfläche, Ökosystemstruktur, Zustand und Lage. Diese Vereinfachung ist nicht wertneutral: Gewinne bei einem Indikator können Verluste bei einem anderen ausgleichen. So kann die Zunahme weniger, relativ verbreiteter Arten den Rückgang seltenerer und empfindlicherer Arten verdecken und dadurch ökologische Zielkonflikte verschleiern.

Befürworter*innen argumentieren, diese Vielzahl an Bewertungsmethoden sei eine mit den frühen Kohlenstoffmärkten vergleichbare Entwicklungsphase. Doch Kohlenstoff basiert auf einer universellen Kennzahl – einer Tonne CO2-Äquivalent. Bei der Biodiversität spiegelt eine solche Kennzahl nicht den sozioökologischen Wert der Natur wider, denn dieser kann sich je nach Kontext und Ort stark unterscheiden.

Die Vielzahl der Methoden zeigt, dass es keine neutrale Einheit gibt, sondern nur konkurrierende Entscheidungen, was gezählt und was ausgeblendet wird. Das in England angewandte Prinzip „Biodiversity Net Gain“ veranschaulicht dieses Dilemma: Für eine Baugenehmigung müssen Bauträger einen Nettozuwachs der Biodiversität von 10 % über 30 Jahre nachweisen; dafür können Lebensräume an einem Ort geschaffen werden, während irreversible Verluste von Ökosystemen anderswo in Kauf genommen und verschleiert werden.

Märkte erfordern handelbare, ortsungebundene Einheiten, doch biologische Vielfalt hängt vom Standort ab. Ökologische Funktionen wirken in größeren, miteinander verbundenen Systemen, die sich nicht auf abgegrenzte Landflächen reduzieren lassen. Der Amazonas erzeugt fliegende Flüsse aus Wasserdampf, die Niederschläge in entlegene Regionen Südamerikas bringen – Zusammenhänge, die Bewertungsmethoden nicht erfassen.

Indigene Völker und lokale Gemeinschaften verfügen über ortsspezifisches Wissen, das standardisierte Messgrößen nicht vollständig abbilden können: Wechselbeziehungen zwischen Arten, saisonale Dynamiken und die kulturelle Bedeutung bestimmter Lebensräume. Selbst dort, wo die Beteiligung von Interessengruppen an der Messung vorgesehen ist, dominiert die Logik der Zertifikate. In Kolumbien besteht selbst bei gemeinschaftsorientierten Programmen die Gefahr, problematische Dynamiken der Kohlenstoffmärkte zu reproduzieren – etwa durch ungerechte Verträge oder wenn Mittel die betroffenen Gemeinschaften gar nicht erreichen. Und: Indigene Gemeinschaften sind zwar in Governance-Strukturen vertreten, haben aber kaum Einfluss darauf, wie der ‚Wert‘ der Biodiversität definiert wird. Wie ein indigener Vertreter bemerkte, stand das Ziel einer Skalierung dieser Märkte von Anfang an fest, wodurch Beteiligung weitgehend symbolisch bleibt. Gemeinschaften werden zwar befragt, haben aber kein Mitspracherecht darüber, was gemessen oder wertgeschätzt wird – dies macht diese Märkte sozial ungerecht.

Obwohl Biodiversitätszertifikate als naturpositiv gelten, verschwimmt in der Praxis die Grenze zwischen Zertifikaten und Ausgleichsmechanismen. Drei der 15 bestehenden Zertifikatssysteme, darunter die des Vereinigten Königreichs und Indiens, erlauben ausdrücklich, dass Zertifikate auch als Ausgleichsleistung genutzt werden. In Kolumbien zeigen sich die Folgen: sogenannte ‚Habitat Banks‘ werden dort an ökologisch umstrittene extraktive Industrien vermarktet und sind damit faktisch zu einer Erweiterung der seit 2012 bestehenden Pflichtkompensationen geworden, anstatt Biodiversität nachhaltig zu schützen.

Globale Marktdaten zeigen weiterhin eine geringe Nachfrage nach biodiversitätsfördernden Zertifikaten: Von rund 11,6 Millionen ausgegebenen oder geplanten Zertifikaten wurden 124.183 verkauft und 1.285 aus dem Handel genommen. Wie der Kohlenstoffmarkt gezeigt hat, können der fehlende Zusatznutzen, Leakage-Effekte und MenschenrechtsverletzungenHandelssysteme fundamental untergraben; die größere Komplexität der Biodiversität macht diese Probleme noch schwerer zu beherrschen.

Der Verlust biologischer Vielfalt ist kein durch Bepreisung lösbares Marktversagen, sondern Folge des Wachstumszwangs unseres Wirtschaftssystems, welches die ökologischen Grenzen der Erde überschreitet. Antworten darauf liegen in Ansätzen der Postwachstumsökonomie, Maßnahmen wie Schuldenerlassen und Subventionsabbau, sowie rechtsbasierten Ansätzen wie der Anerkennung der Natur als Rechtssubjekt sowie indigener und traditioneller Territorien.

L'OMS déclare que l'épidémie d'Ebola en RD Congo est une urgence internationale

BBC Afrique - Mon, 05/18/2026 - 09:08
L'agence a ajouté que l'épidémie, avec environ 246 cas et 80 décès, ne répondait pas aux critères de l'urgence pandémique.
Categories: Afrique, European Union

Gen Z dans les Balkans occidentaux : désillusion politique et espoir social

Courrier des Balkans / Serbie - Mon, 05/18/2026 - 08:44

Elle est critique envers le fonctionnement de la société, mais fondamentalement optimiste pour l'avenir, elle ne veut plus s'exiler à l'étranger, mais reste sceptique à l'égard des discours politiques... Une étude décrypte la Génération Z dans les Balkans occidentaux. Entretien.

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Gen Z dans les Balkans occidentaux : désillusion politique et espoir social

Courrier des Balkans / Monténégro - Mon, 05/18/2026 - 08:44

Elle est critique envers le fonctionnement de la société, mais fondamentalement optimiste pour l'avenir, elle ne veut plus s'exiler à l'étranger, mais reste sceptique à l'égard des discours politiques... Une étude décrypte la Génération Z dans les Balkans occidentaux. Entretien.

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Gen Z dans les Balkans occidentaux : désillusion politique et espoir social

Courrier des Balkans / Macédoine - Mon, 05/18/2026 - 08:44

Elle est critique envers le fonctionnement de la société, mais fondamentalement optimiste pour l'avenir, elle ne veut plus s'exiler à l'étranger, mais reste sceptique à l'égard des discours politiques... Une étude décrypte la Génération Z dans les Balkans occidentaux. Entretien.

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Gen Z dans les Balkans occidentaux : désillusion politique et espoir social

Courrier des Balkans / Kosovo - Mon, 05/18/2026 - 08:44

Elle est critique envers le fonctionnement de la société, mais fondamentalement optimiste pour l'avenir, elle ne veut plus s'exiler à l'étranger, mais reste sceptique à l'égard des discours politiques... Une étude décrypte la Génération Z dans les Balkans occidentaux. Entretien.

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Gen Z dans les Balkans occidentaux : désillusion politique et espoir social

Courrier des Balkans / Bosnie-Herzégovine - Mon, 05/18/2026 - 08:44

Elle est critique envers le fonctionnement de la société, mais fondamentalement optimiste pour l'avenir, elle ne veut plus s'exiler à l'étranger, mais reste sceptique à l'égard des discours politiques... Une étude décrypte la Génération Z dans les Balkans occidentaux. Entretien.

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